Abend-EFT für Kinder

Es wäre doch wunderbar, wenn es eine Möglichkeit gäbe, seinem Kind am Ende des Tages zu helfen, alles, was es im Laufe des Tages Unschönes erlebt hat, was es bedrückt hat, ganz einfach wieder los zu lassen.

Denn sie erleben ja so viel einen ganzen Tag lang, sie sind unzähligen Einflüssen ausgesetzt. Umwelt, Eltern, Lehrer, Altersgenossen, Geschichten, Fernsehen, Radio, Smartphones … Wie ein Schwamm saugen sie alles ungefiltert in sich auf. Das kann im Laufe der Jahre zu einem grossen Berg an Ballast anwachsen, der einen sehr grossen Einfluss auf das Leben, das Seelenleben, die Gesundheit des jeweiligen Menschen haben kann.

Das Schöne ist, dass es diese Möglichkeit, seinem Kind zu helfen den Ballast wieder los zu werden, gibt. Und, dass dies gar nicht so schwierig ist, dank EFT.

Frage einfach während des Zu-Bett-Geh-Rituals dein Kind, was es heute erlebt und gedacht hat. Was war schön? Was war weniger schön? Und während das Kind erzählt und dadurch auch in die Erlebnisse automatisch wieder „eintaucht“, klopfst du sanft die EFT-Punkte. Grössere Kinder könnten auch selber klopfen, ganz so, wie es dem Kind am besten gefällt. Es soll etwas Schönes, Angenehmes für das Kind sein.

Nicht alle Punkte sind gut erreichbar, weil das Kind z.B. in seine Decke eingekuschelt liegt? Das Kind mag es nicht, wenn die Gesichtspunkte geklopft werden? Es ist schon dunkel im Zimmer und du siehst die Punkte nicht? Spielt alles gar keine so grosse Rolle. Nimm einfach die Punkte, die passen und sei es nur einer, z.B. der oben auf dem Kopf. Es ist viel besser, du klopfst mit einem Punkt, als du klopfst gar nicht. Ganz ehrlich, bei meinem Sohn benütze ich meistens nur den Punkt auf dem Kopf. So mag er es ganz gerne, das „Zauberklopfen“, wie wir es nennen.

Ich wünsche schönes Zauberklopfen.

Betty Otter, EFT-Praktikerin

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